elearning: Die heutige Vorlesung zu Makroökonomik wurde zum wiederholten mal zusätzlich in der virtuellen Welt Second Life übertragen. An die 10 Studenten verfolgten diese Vorlesung von zu Hause ohne dabei die Ausführungen des Vortragenden oder seine Folien zu versäumen. Ihre virtuellen Stellvertreter (Avatare) befanden sich im ui2 campus der Universität Innsbruck, die sich schon seit einiger Zeit mit der Erforschung der virtuellen Lehre befasst und Erfahrungen sammelt.
Die Vorlesung fand bereits zum wiederholten Male zusätzlich in Second Life statt und diesmal war ich real in der Vorlesung und zusätzlich mit meinem Avatar, als teilnehmender Beobachter, dabei. Als Wirtschaftspädagoge wollte ich mir ein Bild von dem Potential und Möglichkeiten machen.
Meine Eindrücke: Im Gegensatz zu meinen früheren Erfahrungen in Second Life funktioniert inzwischen die Übertragung der Stimme des Vortragenden sehr gut. Die Qualität der Stimme und Stabilität der Übertragung kann als sehr gut bezeichnet werden (allerdings abhängig von der Bandbreite der Internetverbindung). Während in der Aula der Universität ca. 35 Studenten anwesend waren zählte ich im virtuellen Hörsaal 11 Studenten von denen 8 eindeutig als Studenten der Universität Innsbruck zugeordnet werden konnten. Somit nehmen immerhin schon 20% der Studenten virtuell teil. Die Darstellungqualität der eingespielten Folien in Second Life hat sich deutlich gesteigert und alle Texte und Grafiken waren sehr gut lesbar.
Der Vortragende selbst würde dieser Übertragung in die virtuelle Welt den Vorzug gegenüber einer reinen Videostreamübertragung in einen anderen Lehrsaal geben. Wobei er allerdings anmerkte, dass es dann möglich sein sollte die virtuelle Übertragung für mehr Studenten zu machen. Derzeit sind aufgrund der erforderlichen Rechnerkapazitäten die virtuellen Seminare auf 60 Studenten beschränkt. Weiters ist noch eine Unterstützungskraft erforderlich, die den Avatar des Vortragenden in Second Life steuert und die Folien einspielt. Laut Vortragenden könnte das ein Studienassistent übernehmen. Die gestiegene Teilnehmerzahl, der sehr professionell und praktische gestaltete virtuelle Lehrsaal und die hohe Qualität der Stimmübertragung und der Folien lassen eine hohe Eignung als virtuelle Lernumgebung für elearning erkennen.
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Freitag, 9. Mai 2008
Freitag, 15. Februar 2008
elearning - Evaluation selbständiges, kooperativers Lernen
elearning mit e-assignments
Mit Hilfe von COOL Assignments wurden im Multimedia Unterricht die Inhalte von den Schülern (22) selbständig erarbeitet. Dabei wurde das Assignment in einem wiki publiziert und entsprechend durch thematisch passende Quellen mit Hyperlinks ergänzt. Dadurch, dass jeder Schüler einen Laptop als Arbeitsgerät und eine Internetverbindung mittels WLAN besitzt, wurde das möglich. Als Sozialformen wurden Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Partnerarbeit eingesetzt.
Am Ende des Semesters erfolgte nun die Erfolgskontrolle mittels einem Test. Es zeigte sich, dass jene Inhalte die im Rahmen der Assignments selbständig erarbeitet werden mussten, im Test viel besser wiedergegeben werden konnten. Inhalte, die ich selbst mittels Folie präsentiert habe waren nur mehr bruchstückhaft vorhanden. Im Feedback der Schüler wurde die Unterrichtsmethode als sehr positiv hervorgehoben wobei allerdings auch Einzelne mit dieser offenen Form Probleme hatten.
Deshalb wird nun im nächsten Semester zuerst verstärkt mit Instruktionen gearbeitet um anschließend, mit den bewährten Methoden des selbstständigen arbeiten, das Wissen zu verankern und den Lerntransfer zu ermöglichen. Durch verstärke Anbietung verschiedener Hilfsmitteln (Screencast, Tutorial, Hyperlinks) möchte ich mehr Zeit gewinnen um die individuelle Betreuung zu verbessern und den Schülern mehr Auswahl bei der Wahl ihrer bevorzugten Hilfsmittel geben.
Die Betreuungssituation bei den Kursen mit max. 14 Teilnehmer war um ein vielfaches besser.
Mit Hilfe von COOL Assignments wurden im Multimedia Unterricht die Inhalte von den Schülern (22) selbständig erarbeitet. Dabei wurde das Assignment in einem wiki publiziert und entsprechend durch thematisch passende Quellen mit Hyperlinks ergänzt. Dadurch, dass jeder Schüler einen Laptop als Arbeitsgerät und eine Internetverbindung mittels WLAN besitzt, wurde das möglich. Als Sozialformen wurden Einzelarbeit, Gruppenarbeit und Partnerarbeit eingesetzt.
Am Ende des Semesters erfolgte nun die Erfolgskontrolle mittels einem Test. Es zeigte sich, dass jene Inhalte die im Rahmen der Assignments selbständig erarbeitet werden mussten, im Test viel besser wiedergegeben werden konnten. Inhalte, die ich selbst mittels Folie präsentiert habe waren nur mehr bruchstückhaft vorhanden. Im Feedback der Schüler wurde die Unterrichtsmethode als sehr positiv hervorgehoben wobei allerdings auch Einzelne mit dieser offenen Form Probleme hatten.
Deshalb wird nun im nächsten Semester zuerst verstärkt mit Instruktionen gearbeitet um anschließend, mit den bewährten Methoden des selbstständigen arbeiten, das Wissen zu verankern und den Lerntransfer zu ermöglichen. Durch verstärke Anbietung verschiedener Hilfsmitteln (Screencast, Tutorial, Hyperlinks) möchte ich mehr Zeit gewinnen um die individuelle Betreuung zu verbessern und den Schülern mehr Auswahl bei der Wahl ihrer bevorzugten Hilfsmittel geben.
Die Betreuungssituation bei den Kursen mit max. 14 Teilnehmer war um ein vielfaches besser.
Freitag, 30. November 2007
Second Life als Lernumgebung oder Zeitvertreib?
elearningTip: Immer mehr Universitäten auf der ganzen Welt testen die virtuelle Welt Second Life für die Lehre. Dabei liegen noch wenige, empirische Erkenntnisse zum Lernen in solchen virtuellen Lernumgebungen vor. In Zeiten in denen der normale Präsenzunterricht noch vielerorts der Verbesserung bedarf setzt man große Hoffnungen auf solche Technologien. Eine berechtigte Hoffnung, denn durch solch einen zusätzlichen, neuen Lernort kann die Erreichung des Lehrziels unterstützt werden. Nicht umsonst versucht man in der Schulausbildung Praxisbezug durch Einbeziehung verschiedener Lernorte zu erreichen. Exkursionen, Praktika, Übungsfirmen, Werkstätten sind nur einige Lernorte die gezielt eingesetzt werden um die Lernerfahrungen authentisch und praxisnah zu gestalten. Second Life ist ein weiterer Lernort der sich durch die Möglichkeit der virtuellen, 3 dimensionalen Gestaltung und Interaktion anbietet. Durch die individuelle Gestalltung wird die oft geforderte authentische Lernumgebung realisiert und durch Zusammenarbeit der Avatare die kooperative Komponente. Die Lerntheorie des Kontruktivismus gibt hier Hinweise für ein effektives Lernen. Jeder der unterrichtet ist somit gefordert diese Erkenntnisse in seiner Praxis zu testen um Erfahrungen damit zu sammeln.
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